Studien belegen: Vorbehalte gegenüber der beruflichen Bildung als vermeintlich "schlechterem" Bildungsweg halten einer empirischen Überprüfung nicht stand!

Karriere durch Kompetenz – das Erfolgsmodell "Aufstiegsfortbildung"

Die jüngste Erfolgsstudie des DIHK (= Deutscher Industrie- und Handelskammertag, der Dachverband der Industrie- und Handelskammern), belegt es eindrucksvoll: Aufstiegsfortbildung – die höhere Berufsbildung – bietet hervorragende Karriereperspektiven!

60.000 Berufstätige können nicht irren – das ist die Zahl der Absolventen bzw. der Fortbildungsprüfungen, welche jährlich von den 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Deutschland abgenommen werden – beispielsweise zum Industriemeister, zu einem IHK-Fachwirt, Personalfachkaufmann oder Bilanzbuchhalter.

Bereits zum 9. Male haben die IHKs Absolventen der Höheren Berufsbildung nach ihren Motiven und Erfolgen befragt. Die aktuelle DIHK-Erfolgsstudie "Weiterbildung" konzentriert sich auf die Prüfungsjahrgänge 2012 bis 2017 und basiert auf den Antworten von über 17.000 Absolventen.


Beruflicher Aufstieg & deutliche Erhöhung der Vergütung


65 % der Teilnehmer berichten von einem positiven Effekt der Weiterbildung auf ihre berufliche Entwicklung. Dieser Erfolg zeigt sich am häufigsten durch beruflichen Aufstieg in eine Leitungsfunktion (76 % der Ja-Antwortenden) sowie in einer deutlichen finanziellen Verbesserung durch Erhöhung der monatlichen Vergütung (73 % der Ja-Antwortenden). Hinzu kommt die Steigerung der Arbeitsplatzsicherheit aufgrund der Höherqualifikation, wie die Befragten übereinstimmend berichten.


Berufliche Weiterbildung trägt erheblich zur persönlichen Entwicklung bei


Nach Aussage von 85 % der Absolventen hat diese die berufliche Fortbildung auch persönlich weitergebracht. In diesem Zusammenhang wird seitens der Befragten zumeist ein deutlich besseres Verständnis für volks- und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge genannt. Häufig angegeben wurde von den Befragten auch ein erheblicher Zugewinn an Souveränität.


IDW-Studie: Berufliche Bildung lohnt sich – mehr als ein Studium!


Eine aktuelle Studie des arbeitgebernahen Institutes der deutschen Wirtschaft Köln (IDW) belegt unter Zugrundelegung empirischer Daten, dass nicht etwa Akademiker, sondern vielmehr Meister, Techniker, Betriebs- und Fachwirte das geringste Erwerbslosigkeitsrisiko aufweisen.
Betrachtet man die sogenannten "Engpassberufe" (= Berufe, bei denen die Zahl der registrierten Arbeitslosen nicht ausreicht, um die offenen Stellen zu besetzen), wird deutlich, dass sowohl beruflich qualifizierte Fachkräfte als auch Spezialisten mit Fortbildungsabschluss besonders gesucht sind und dass die Zahl der Engpassberufe in diesen Qualifikationsgruppen im Zeitablauf deutlich zugenommen hat.


Der Fachkräftemangel lässt sich nicht durch weitere "Akademisierung" beseitigen


Es lassen sich somit zwei Dinge festhalten: Zum einen ist die Arbeits- bzw. Erwerbslosigkeit unter beruflich Qualifizierten äußert gering und liegt bei Personen mit abgeschlossener Aufstiegsfortbildung sogar unter dem Niveau der Akademiker. Zum anderen haben Unternehmen größere Schwierigkeiten, Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung zu rekrutieren, als dies bei der Rekrutierung von Akademikern bzw. Studienabsolventen der Fall ist – ein Trend, der sich in den letzten Jahren immer weiter verstärkt hat.


Finanzielle Förderung der höheren Berufsbildung durch "Vater Staat"


Aufgrund des akuten Mangels an praxisnah und hochqualifizierten Fach- und Führungskräften sowie eines "Überschusses" an Absolventen privater und staatlicher Hochschulen fordern Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände ein Umsteuern. Die Politik hat die "Zeichen der Zeit" mittlerweile erkannt und z. B. die finanzielle Unterstützung der Aufstiegsfortbildung deutlich verbessert. Das "Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz" (= AFBG) fördert Vorbereitungslehrgänge, die mindestens 400 Unterrichtsstunden aufweisen, auf Prüfungen der höheren beruflichen Bildung bis zu 64% der anfallenden Lehrgangs- und Prüfungsgebühren.

Das Beste: Die finanzielle Förderung erfolgt vermögens- und einkommensunabhängig!


Achtung Verwechslungsgefahr! "Aufstiegs-BAfoeG" ist nicht "Studenten-BAfoeG"


Die finanzielle Subvention der Aufstiegsfortbildung durch "Vater Staat" wird häufig mit dem "Studenten-BAfoeG" verwechselt. Letzteres ist tatsächlich von verschiedenen Bedingungen abhängig (z. B. eigenes und Einkommen der Eltern, Höchstalter des Studenten bei Studienbeginn, Modalitäten der Rückzahlung etc.)

Bei der Förderung nach dem AFBG liegt jedoch kein "BAfoeG" im eigentlichen Sinne vor, denn die Abkürzung BAfoeG steht für das "Bundesausbildungsförderungsgesetz". Dies ist jedoch auf Lehrgänge zur Vorbereitung auf Prüfungen der höheren Berufsbildung nicht anzuwenden, denn in diesen geht es nicht um Ausbildung, sondern eben um Aufstiegsfortbildung, die eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung und eine gewisse Berufspraxis voraussetzt.


Entscheidend für den Prüfungserfolg: Die Wahl des "richtigen" Bildungsdienstleisters


Die Zahl der Angebote und Anbieter in der beruflichen Aufstiegsfortbildung ist groß, und es ist gar nicht so leicht, den passenden Bildungsdienstleister zu finden. An welchen Kriterien sollte man sich orientieren? Nachfolgend eine Auswahl:

1.  Branchenerfahrung: Wie lange ist ein Bildungsdienstleister bereits am Markt tätig?

2.  Und sofern er bereits 10 bis 15 oder mehr Jahre am Markt präsent sein sollte: Wie lange führt der Anbieter bereits den von Ihnen favorisierten Vorbereitungslehrgang durch? Hat er möglicherweise erst vor kurzer Zeit sein "Betätigungsfeld" aufgenommen? Hat er z. B. jahrelang Industriemeister ausgebildet, versucht sich aber erst neuerdings an Lehrgängen zur Vorbereitung auf Prüfungen der Bilanzbuchhalter, Personalfachkaufleute und Wirtschaftsfachwirte?

3.  Welche Dozenten mit welcher Qualifikation und Erfahrung in der Erwachsenenbildung werden eingesetzt? Ihre Berufserfahrung, Motivation, Fach- und Sozialkompetenz sowie ihr didaktisches Vermögen sind entscheidende Faktoren für den Prüfungserfolg.
 
4.  Wie sieht das Studienkonzept des Bildungsanbieters aus?
Bei reinen Präsenzlehrgängen: Wann finden Unterrichtsveranstaltungen statt? Zwecks "Effizienzgewinn" sollten diese bei berufsbegleitenden Prüfungsvorbereitungen ausschließlich an Wochenenden (z. B. samstags) anberaumt werden – bei der Anfahrt mit dem Auto vermeidet dies Zeitverlust (etwa durch Stau oder Parkplatzsuche); zudem ist die Produktivität solcher Veranstaltungen deutlich höher als bei Abendunterricht, der nach einem langen Arbeitstag stattfindet.

5. Sehr wichtig für die Finanzierung einer Aufstiegsfortbildung: Verfügt der Bildungsanbieter über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem (z. B. nach DIN EN ISO 9001:2015)? Denn nur in diesem Falle eines Qualitätsnachweises können Teilnehmer der Fortbildungslehrgänge eine finanzielle Förderung durch das "Aufstiegs-BAfoeG" erhalten.


Die clevere Alternative zum Präsenzunterricht: Absolute Unabhängigkeit und Flexibilität mit ONLINE-Lehrgängen! "Lernen auf Abruf"!


Hier gibt es bereits einige Bildungsdienstleister, welche die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung für ihre Kunden erkannt und genutzt haben – neben der Teilnahme an Präsenzunterricht besteht alternativ die Möglichkeit des "Lernens auf Abruf" (oder "neudeutsch": "Learning On Demand"). Dies bedeutet, dass man seine "Lektionen" genau dann bearbeiten und verinnerlichen kann, wenn der eigene Terminkalender hierfür Zeitfenster vorsieht. "Lernen auf Abruf" ist nicht mit der Teilnahme an "Webinaren" gleichzusetzen, bei denen die Prüfungsaspiranten wiederum an starre Veranstaltungszeiten bzw. Terminpläne gebunden sind – und im schlechten Falle bei einem Ausfall des Internetzugangs den Unterricht versäumen, ohne diesen nachholen zu können.

Bildungsdienstleister, welche ihren Kunden Prüfungsvorbereitung im "Learning On Demand"-Format anbieten, verfügen im Regelfalle über eine gut ausgebaute Lernplattform, die mit zahlreichen und auch verschiedenartigen Digitalprodukten ausgestattet ist, z. B. Lernvideos zu sämtlichen Inhalten des jeweils maßgeblichen Rahmenstofflehrplans, Audiodateien zum "Lernen für unterwegs", als Nachschlagewerke konzipierte Studienunterlagen, Handouts wie Präsentationen und klausurtypische Fallstudien etc.

Zudem wird ein professioneller und erfahrener Bildungsdienstleister den persönlichen "Draht" zu seinen Kunden her- und sicherstellen – insbesondere bei einer Prüfungsvorbereitung im ONLINE-Format. Regelmäßiger Austausch mit Fachdozenten, Feedbackgespräche zur Kontrolle des Leistungsstandes und der Kundenzufriedenheit sollten bei einem seriösen Anbieter selbstverständlich sein.


BLENDED LEARNING - die Kombination aus Präsenz- und ONLINE-Unterricht!


Eine weitere Option wäre eine Prüfungsvorbereitung, welche "das Beste aus beiden Welten" kombiniert: hier spricht man von "Blended Learning" - Präsenzunterricht gepaart mit "Learning On Demand"! Ein wesentlicher Teil der Lerninhalte wird unter Nutzung einer E-Learning-Plattform verinnerlicht, hinzu kommen Präsenzphasen im Hause des Bildungsanbieters, die sinnigerweise in Form eines bildungsurlaubsfähigen (!) Blockunterrichts abgehalten werden. Hierzu muss der Bildungsdienstleister jedoch über eine Anerkennung als Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung verfügen. Mit Ausnahme von Bayern und Sachsen verfügen die 14 weiteren Bundesländer jeweils über ein Bildungsurlaubsgesetz, sodass Arbeitnehmern, die in dort ansässigen Unternehmen tätig sind, jährlich ein Recht auf (zumeist 5 Tage) Bildungsurlaub zusteht. Nutzen Sie es!

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