Geprüfte Wirtschaftsfachwirte IHK

Unser Studienangebot

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Möchten Sie

  • einen staatlich anerkannten Abschluss

  • auf Bachelor-Niveau erwerben (DQR-Qualifikationsniveau 6 von 8),

  • der Sie zu einem "Allrounder" qualifiziert

  • und Ihnen Unabhängigkeit von einer bestimmten Branche

  • sowie bei Bewerbungen ein Maximum an Flexibilität garantiert?

Dann ist der Studiengang der "Geprüften Wirtschaftsfachwirte IHK" Ihre 1. Wahl! Jedes Jahr legen über 9.000 Teilnehmer bundesweit ihre Prüfung vor den zuständigen Industrie- und Handelskammern ab. Die Beliebtheit dieses Fortbildungsberufes und die starke Nachfrage lassen sich leicht erklären, denn Sie können mit einer Entscheidung für den "Wirtschaftsfachwirt" nichts falsch machen. Sie erwerben profunde Kenntnisse in allen Unternehmensfunktionen (z. B. Marketing, Vertrieb, Finanzierung, Kostenrechnung, Unternehmensführung usw.) – und dies wirtschaftszweigübergreifend! Nach bestandener Prüfung sind Sie zur Übernahme von Leitungs- und Führungsaufgaben in der mittleren Managementebene von Unternehmen jeder Branche befähigt.

Hier finden Sie ein ca. 20-minütiges Video, in dem Ihnen Michael Sommerhoff die Zulassungsvoraussetzungen, Prüfungsinhalte und -prozesse sowie die Details zu einer Förderung nach dem AFBG ("Aufstiegs-BAföG") erläutert.

Alternativ bereiten wir Sie binnen 12 Monaten im Rahmen unseres Samstagsstudiengangs oder über einen 11-wöchigen "FAST TRACK"-Lehrgang auf die bundeseinheitliche Kammerprüfung vor. Wählen Sie Ihr Bundesland aus und lesen Sie detaillierte Informationen.

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Zulassungsvoraussetzungen

Um diese Frage zu beantworten bitten wir Sie, den nachstehenden Auszug aus der "Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Wirtschaftsfachwirt IHK" aufmerksam zu lesen. In Zweifelsfällen sprechen Sie uns bitte an. Wir sind Ihnen gern bei der Überprüfung Ihrer Zulassungsvoraussetzungen behilflich.

§ 2 – Zulassungsvoraussetzungen

"(Absatz 1)

Zur Teilprüfung "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

  1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten mindestens dreijährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf
    oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten mindestens dreijährigen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
  3. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
  4. eine mindestens dreijährige Berufspraxis.

(Absatz 2)

Zur Teilprüfung "Handlungsspezifische Qualifikationen" ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

  1. Die abgelegte (Anmerkung: das Bestehen ist nicht Voraussetzung!) Teilprüfung "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen", die nicht länger als 5 Jahre zurückliegt, und
  2. im Falle des Absatzes 1 Nr. 1 eine mindestens einjährige Berufspraxis oder in den anderen Fällen ein weiteres Jahr einschlägige Berufspraxis zusätzlich zu den dort genannten Zulassungsvoraussetzungen.

(Absatz 3)

Die Berufspraxis im Sinne der Absätze 1 und 2 muss jeweils im Zeitpunkt der Prüfung vorliegen und im kaufmännischen oder verwaltenden Bereich abgeleistet sein. Sie muss wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines "Geprüften Wirtschaftsfachwirtes IHK" aufweisen.


(Absatz 4)

Abweichend von den Absätzen 1 und 2 Nr. 2 kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass die Prüfungszulassung rechtfertigende Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben worden sind."

Wichtig: Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass die vorgenannte sogenannte "Öffnungsklausel" des Absatzes 4 nach Kammerauffassung nur in seltenen Ausnahmefällen eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigt. Sollten Sie der Ansicht sein, dass diese Regelung auf Ihre persönliche Situation anwendbar ist, bitten wir Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit um Rücksprache mit unserer Studienberatung.

Beachten Sie bitte: Unsere Mitarbeiter erteilen Auskünfte zur Prüfungszulassung sowie zur Beantragung von Fördergeldern nach bestem Wissen; diese sind jedoch stets ohne Gewähr, da allein die prüfende Stelle eine verbindliche Aussage tätigen kann. Wir erlauben uns den Hinweis, dass an die Lehrgangsteilnahme keine Zulassungsvoraussetzungen geknüpft sind.

Prüfungsinhalte

Die Inhalte des DIHK-Rahmenstoffplans finden Sie auszugsweise hier:

"Geprüfte Wirtschaftsfachwirte IHK"

A) Wirtschaftsbezogene Qualifikationen

1. Volks- und Betriebswirtschaft

  • Grundbegriffe des Wirtschaftens
  • Wirtschaftsordnung und Produktionsfaktoren
  • Betriebliche Funktionen, Märkte und Preisbildung
  • Wirtschaftskreislauf, Konjunktur und Wachstum
  • Geld, Kredit und Wirtschaftspolitik

2. Rechnungswesen

  • Externes Rechnungswesen: Die Finanz- und Geschäftsbuchhaltung
    • Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
    • Buchführungspflichten nach Handels- und Steuerrecht
    • Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
    • Jahresabschluss
      • Bestands- und Erfolgskonten
      • Aufbau von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
    • Auswertung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen
      • Rentabilitätskennzahlen
      • Liquiditätskennzahlen
      • Cash-Flow
  • Internes Rechnungswesen: Die Kosten- und Leistungsrechnung
    • Aufgaben und Ziele der Kosten- und Leistungsrechnung
    • Abgrenzungsrechnung: Von der Finanzbuchhaltung zur Kosten- und Leistungsrechnung
    • Kostenartenrechnung
    • Kostenstellenrechnung
      • Verteilung der Gemeinkosten auf Kostenstellen mit Hilfe des Betriebsabrechnungsbogens
      • Durchführung der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung
      • Ermittlung der Gemeinkostenzuschlagsätze für die Endkostenstellen
    • Kostenträgerrechnung
      • Kostenträgerstückrechnung: Die Kalkulation der Selbstkosten
      • Kostenträgerzeitrechnung: Die Organisationsformen der Betriebserfolgsrechnung
    • Vergleich von Voll- und Teilkostenrechnung
    • Die einstufige Deckungsbeitragsrechnung

3. Recht und Steuern

  • Rechtliche Zusammenhänge
    • Grundlagen des Schuldrechts
    • Zustandekommen eines Kaufvertrages
    • Vertragsarten
    • Leistungsstörungen und Haftung
    • Grundlagen des Sachenrechts: Eigentum und Besitz
    • Arbeitsrecht
      • Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsvertrag
      • Kündigung, Kündigungsschutz, Abmahnung
      • Betriebsverfassungsgesetz: Aufgaben und Recht des Betriebsrates
      • Arbeitsrechtliche Schutzbestimmungen (z. B. Mutterschutz, Jugendarbeitsschutz)
  • Grundbegriffe des Steuerrechts
  • Unternehmensbezogene Steuern
    • Einkommensteuer und Körperschaftsteuer
    • Gewerbesteuer und Umsatzsteuer

4. Unternehmensführung

  • Betriebsorganisation
    • Strategische und operative Planung
    • Integrative Managementsysteme
    • Aufbau- und Ablauforganisation
  • Personalplanung und -beschaffung
  • Personalführung und -entwicklung

B) Handlungsspezifische Qualifikationen

1. Betriebliches Management

  • Betriebliche Planungsprozesse
  • Organisationsentwicklung
  • Informationstechnologie und Wissensmanagement
  • Managementtechniken
    • Zeit- und Selbstmanagement
    • Entscheidungstechniken
    • Projektmanagement
    • Moderations- und Präsentationstechniken
    • Konfliktmanagement und Mediation

2. Investition, Finanzierung, betriebliches Rechnungswesen und Controlling

  • Investitionsplanung und -rechnung
    • Statische und dynamische Verfahren der Investitionsrechnung
  • Finanzplanung und Ermittlung des Finanzbedarfes
  • Finanzierungsarten
    • Innen - und Außenfinanzierung
  • Kosten- und Leistungsrechnung
    • Relative Deckungsbeitragsrechnung
    • Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
    • Normalkostenrechnung
    • Starre und flexible Plankostenrechnung
    • Zielkostenrechnung ("Target Costing")
    • Prozesskostenrechnung
  • Controlling
    • Strategische und operative Controlling-Instrumente

3. Logistik

  • Einkauf und Beschaffung
  • Materialwirtschaft und Lagerhaltung
  • Wertschöpfungskette
    • Fertigungsprinzipien
    • Transportsysteme
  • Aspekte der Rationalisierung

4. Marketing und Vertrieb

  • Marketingplanung
  • Das marketingpolitische Instrumentarium ("Marketing-Mix")
  • Internationale Geschäftsbeziehungen
  • Interkulturelle Kommunikation
    • Kulturstandards und Kultur
    • Kulturelle Dimensionen

5. Führung und Zusammenarbeit

  • Kommunikation und Kooperation
  • Mitarbeitergespräche

 

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